Spargelsorten
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Drei Farben: weiß, violett oder grün
Das Sonnenlicht bestimmt die Farbe
Spargel gibt es in drei unterschiedlichen Farben.
Durch die Sonnenstrahlung verfärben sich die zunächst
vollständig mit Erde bedeckten weißen Spargelstangen
violett, später dann grün.
Weißer Bleichspargel
Der weiße, besonders mild schmeckende Bleichspargel wird
hierzulande von der Mehrheit der Spargelliebhaber bevorzugt. Er wird in
den typischen Erdwällen oder Spargeldämmen kultiviert und
wird gestochen, sobald sich die Erdoberfläche leicht hebt und
bevor er mit dem Sonnenlicht in Berührung kommt. Daher bleiben bei
ihm auch die Spargelspitzen makellos weiß.
Violetter Bleichspargel
Violetter Spargel wird wegen seines feinen, im Vergleich zum
Bleichspargel minimal kräftigeren und würzigeren Geschmacks
besonders in Frankreich geschätzt. Auch im deutschsprachigen Raum
wird er von Kennern gerne gewählt. Violetter Spargel wird
gestochen, wenn er die Erdoberfläche schon leicht durchbrochen
hat. Bei Lichteinwirkung färben sich die Spargelspitzen durch Anthocyan
schnell violett. Violetter Bleichspargel ist leider im Handel noch eher
selten zu finden. Da sich sein Geschmack nur geringfügig vom
weißen Spargel unterscheidet, eignet sich violetter Spargel
für alle klassischen Spargelgerichte.
Grünspargel
Grünspargel wird ohne Erdwälle (Spargeldämme) angebaut
und schmeckt dem ursprünglichen Wildspargel noch am
ähnlichsten. Er wächst weitgehend über der Erde und
verfärbt sich durch das Sonnenlicht auf seiner ganzen Länge
grün. Geerntet wird Grünspargel, wenn er etwa 20-25 cm aus
der Erde herausgewachsen ist. Für Grünspargel werden andere
Sorten angebaut. Daher sind beim grünen Spargel die Stangen
dünner, und man braucht auch nur das untere Drittel der Stangen zu
schälen. Der Geschmack der besonders zarten Stangen ist etwas
herzhafter, kräftiger und würziger.
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Foto 1: Weißer Spargel.
Foto 2: Grüner Spargel.
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